Temps d'Images: Digitale Gesichtsdisko

Zauberhaft: „Hakanaï“ im tanzhaus nrw | Foto: Romain Etienne

Unsere täglichen Bewegungen sind messbar, dank Fitness-Apps oder Smart Watches. Dass es ästhetischer und sinnlicher zugehen kann, wenn Körper und Technologie aufeinander treffen, beweist das Temps d’Images-Festival.

Vom 12. bis zum 20.1. gehen Tänzer, Choreografen und Digitalkünstler dem Thema im tanzhaus nrw auf die Spur. Den Anfang machen Adrien M & Claire B am 12. Januar. Der Titel ihres Bühnenwerks, „Hakanaï“, kommt aus dem Japanischen und beschreibt den poetischen Umgang mit dem Vergänglichen und Unsteten des Daseins. Und so findet sich der Zuschauer in einer träumerischen Zwischenwelt wieder. Tänzerin Akiko Kajihara, eine 360°-Projektion und sphärische Klänge verschwimmen und bewegen sich in einem Raum voller zauberhafter Lichter, die kein Instagram-Filter schöner abbilden könnte. Ein digitaler Tausendsassa kommt am 14.1. in die Erkrather Straße. Der Künstler, Hacker und Programmierer Daito Manabe beschäftigt sich zusammen mit Computeringenieur Motoi Ishibashi und Choreografin MIKIKO in einer Lecture Demonstration mit der Beziehung von Tanz und Technologie. Besonderes Highlight: Manabe führt live seinen „Tanz mit Drohnen“ vor und bringt den Face Visualizer mit. Ein Gerät, das das Gesicht mit elektronischen Klängen stimuliert und tanzen lässt.

Temps d’Images: 12.-20.1. tanzhaus nrw, Düsseldorf, tanzhaus-nrw.de
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