Der Universums-Stulp: Wilder Strudel

Egner's Cover des Original-Werkes | Foto: Wuppertaler Bühnen Presseabteilung

Mit markigen Worten kündigen Autor Eugen Egner und Komponist Stephan Winkler die musikalische Inszenierung von Egners Roman „Der Universums-Stulp“ an, die am 7. Februar als Uraufführung im Opernhaus der Wuppertaler Bühnen zu sehen sein wird.

„Anstelle der Ausbreitung und psychologischen Ausleuchtung einer mehr oder weniger tragischen Figurenkonstellation wird das Publikum in einen wilden Strudel sich überstürzender Ereignisse gezogen.“ Inhaltlich handelt das Stück, grob zusammengefasst, vom Dichter Traugott Neimann, der sich infolge eines strikten Verbots der Einnahme berauschender Mittel in seiner Not an das Universalhilfe-Institut wendet.

Ihren besonderen Reiz zieht die Bühnenadaption aus dem Anspruch, Elemente des Comics, Zeichentricks und des Gesangs mit denen des Theaters zu kombinieren. Der Wuppertaler Egner und der Berliner Winkler legen in ihrer Gemeinschaftsarbeit Wert darauf, „dass alles Gesungene auf der präzisen Transkription gesprochener Sprache beruht“. Für die instrumentale Begleitung der „musikalischen Bildgeschichte in drei Heften“ haben sie das renommierte Kölner Solistenensemble musikFabrik gewinnen können.