Jetzt ist gut.

| Sideboard von entia (Foto: Stephan Pick)

Pappgeschirr? Einmalwaschlappen? Plastiktüten? Das gibt miese Karma-Punkte auf dem Öko-Konto. Dass die Dinge des Alltags schön und trotzdem sozial verträglich, ökologisch verantwortbar und zukunftsfähig sein können, beweist die Designmessse gut., die der Verein BochumDesign vom 23. bis 25. März erstmals in der Jahrhunderthalle präsentiert. Allerlei Modisches, Wohnliches und Schmückendes ist zu sehen und zu erstehen. Im Ausstellungsbereich Wohnen zeigt etwa das Design-Label andercover aus Köln „upgecycelte“ Möbel und Accessoires aus Materialien, die bei der Produktion in Holzbetrieben als Reste anfallen. Im Bereich Netzwerke ist der Internet-Shop entia.de das erste Mal „live“ am Start mit Holzspielen, Deko, Schreibwaren oder Wohnaccessoires – und auch jeder Menge Humor: Die Tasche „Jailers“ etwa wird in Justizvollugsanstalten gefertigt. Werkstätten wie das Essener Franz-Sales-Haus zeigen, dass die Behindertenwerkstätten längst das Mitleids-Label „mundgeblasen“ abgelegt und richtig tolle Sachen machen. Neben den 70 Ausstellern gibt’s noch jede Menge Infos für alle, die der Wegwerfgesellschaft Paroli bieten wollen.

S.B.

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