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Als „Mutter aller Speisen“ ist Suppe unendlich vielseitig, liegt schwer im Trend und leicht im Magen. Seit anderthalb Jahren findet man auch in Dortmund die gesunde Antwort auf den Hunger zwischendurch. Und was uns Pascal Dürr in seiner Suppen-Fabrik bislang eingebrockt hat, haben wir nur allzu gerne ausgelöffelt.
Das liquide Repertoire speist sich aus aller Herren Töpfe, ist zur Hälfte vegetarisch, orientiert sich an der Saison, wechselt jede Woche (jeweils sechs Suppen) und wird in zwei Portionsgrößen angeboten. Dabei werden für Altdeutsche Kartoffelsuppe (3,20/4,20), Iberischen Linsentopf mit Chorizo (3,70/4,70) oder Orientalische Möhren-Sesam Suppe (2,90/3,90) ausnahmslos frische und hochwertige, weitestgehend regionale Produkte verwendet, auch wenn der Name Suppen-Fabrik eher Dosen-Food vom Fließband suggeriert. Individuell ergänzen kann man den hiesigen Suppengenuss übrigens mit frischen Kräutern, saurer Sahne und Croutons von der Beilagentheke, versüßen lässt er sich mit einer Portion Milchreis mit Fruchtpüree (Mango, süße Feige oder Himbeere à 2,–).
Merke: Mit identischem Angebot eröffnete Dürr Anfang des Jahres eine Filiale auf der Saarlandstraße, der es allerdings bei Redaktionsschluss noch an optischem Feinschliff mangelte. Doch ähnlich wie im kleineren „Mutterhaus“ soll auch hier bald ein leger-puristisches Design Einzug halten.
Renate Gaßmann
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