Burger-Hype in Essen: Five Guys eröffnen im Limbecker Platz

Five Guys eröffnet eine Filiale in Essen. | Foto: Limbecker Platz

Nach Fast Food sieht Barack Obama nicht aus. Trotzdem schwärmt er von der Burger-Kette Five Guys. Und die kommt mit ihrem minimalistischen Erfolgskonzept nach Deutschland. Lange wurde spekuliert, von wo aus der Siegeszug angetreten wird. Die Überraschung ist groß: er beginnt im Pott! Unter anderem.

Das fast-foodige Trend-Essen, dem selbst (Ex-)Präsidenten erliegen, soll unter anderem vom Limbecker Platz in Essen aus ganz Deutschland erobern. „Wir legen viel Wert darauf, an Orten präsent zu sein, an denen sich unsere Zielgruppe gerne und häufig aufhält. Deswegen haben wir uns dazu entschieden, ein Restaurant im Limbecker Platz zu eröffnen“, erklärt Jörg Gilcher, Deutschlandchef von Five Guys Germany, in einer Pressemitteilung. Der Standort sei einer mit Premiumlage und hohem Kundenverkehr.

Weitere Filiale in Frankfurt

Hinter dem Einkaufszentrum Limbecker Platz steckt übrigens das Unternehmen ECE, das mehrere Zentren betreibt. ECE habe Five Guys gut unterstützt, heißt es. Das ist nichts Besonderes, könnte aber auf zukünftige Standorte hinweisen. „Die Kooperation ist für uns ein wichtiger Schritt im Zuge unserer Expansion in Deutschland“, sagt Gilcher. Ein weiterer Standort ist bestätigt und in Frankfurt geplant.

In Essen macht sich der US-Fast-Food-Gigant direkt am Eingang Berliner Platz breit und wappnet sich mit 130 Sitzplätzen auf den Andrang der Junk-Food-Fans. Die müssen sich aber noch gedulden. Erst im Dezember sollen dort die ersten Burger verschlungen werden.

1500 Restaurants weltweit

Weltweit kann Five Guys übrigens mit etwa 1500 Restaurants protzen. Allerdings auch nur hinter vorgehaltener Hand. Burger King bringt es beispielsweise weltweit auf 13.000 Läden. McDonald’s toppt das lässig mit mehr als 36.000 Burgerbuden. Dafür sind die Five Guys vergleichsweise jung, das Unternehmen wurde 1986 von drei Brüdern gegründet. Deren Eltern sagten zu ihnen: „Jungs, gründet ein Unternehmen oder geht an die Uni.“  Also gab es Fritten statt Vorlesung, Cola statt Curriculum und Burger statt Büchern.

Ihr Erfolg gibt den Gründern Recht, die Five Guys sind auf Erfolgskurs. Trotz des scheinbar bescheidenen Angebots. Die Kette konzentriert sich auf Fritten und Burger. Die Burger, schick in Alu eingewickelt, sind im Gegensatz zu vielen Konkurrenten keine Tiefkühlware. Frisches Hack, von Hand geformt, lautet das Geheimrezept. Außerdem kommen die Fritten nur in Erdnussöl. Und zumindest in Amerika machen die Five Guys auch durch interessante Milkshake-Kreationen auf sich aufmerksam – zum Beispiel mit Bacon. Sebastian Ritscher

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