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Die erste und beste Gelegenheit, Berührungsängste Fremdem gegenüber abzubauen, dürfte gemeinsames Essen sein – und darüber kulturelle Vielfalt erkennen. Aktuell arbeitet man in der Elberfelder CityKirche darauf hin, die von der GESA GmbH geführte Gastronomie in ein WeltCafé zu verwandeln.
Während das Café CityKirche neben gängigen Heiß- und Kaltgetränken und Frühstücksvariationen vor allem auch mit herzhaftem Mittagstisch lockt, soll zukünftig eine dreisprachige Speisenkarte neugierig machen. Zu Spezialitäten verschiedener Regionen findet man dann literarische Auszüge in Landessprache sowie jeweils die deutsche und englische Übersetzung. „Der Kirchenkreis Wuppertal und die GESA streben gemeinsam an, durch das Café möglichst viele Passanten und Besucher der City Elberfeld mit den unterschiedlichsten Alters-, Berufs- und Lebensstilprofilen zu gewinnen“, lautet es dazu aus der CityKirche. Eine treibende Kraft ist hier Erhard Ufermann, der in seiner Person den Pfarrer, den Gefängnisseelsorger, den Musiker und stadtbekannten Kulturarbeiter vereint. „Wir wollen auch Tisch-Sets auslegen, die praktischerweise das Kulturprogramm für zwei Monate überschaubar machen“, verrät er. Ein Format, das er nach seiner Anstellung für die CityKirche konzipiert hat, um auch in diesem Bereich der wachsenden Beliebtheit des Hauses zu begegnen; so finden seit dem Jahreswechsel vermehrt Konzerte statt.
In gastronomischer Hinsicht darf man sich hier bald auf internationale Tapas-Gerichte freuen, die garantiert in spannenden Kombinationen angeboten werden. Wechselnde Tagesgerichte bleiben im Programm, und dass der Kaffee vom Fair-Handelsunternehmen GEPA von gegenüber kommt, ist für ein WeltCafé wohl selbstredend.
Jörg Degenkolb
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