Freiwillig gesund: Greentrees

Gesunde Säfte: Greentrees | Foto: Greentrees

Chia-Pudding, Banana Bread, Smoothies, Wraps… All diese wunderbaren Dinge gibt es bei Greentrees, dem Superfoodtempel der Stadt. Bis Anfang des Jahres noch etwas geheimtippiger am nicht so schönen Ende der Münsterstraße in Derendorf gelegen, haben Alex Greentree (ja, sie heißt tatsächlich so) und ihr Team sich im März ein zweites Domizil gesucht – fündig wurden sie auf der Lorettostraße in Unterbilk. Jetzt kann man also an zwei Orten in Düsseldorf den „Healthy Way of Life“ zelebrieren, den Alex in ihrer Heimat Sydney kennen- und lieben gelernt hat und ihn hier, im fernen Deutschland, so sehr vermisste, dass sie sich entschloss, die Düsseldorfer daran teilhaben zu lassen.

Neben den ganzen, wirklich köstlich klingenden Dingen auf der Speisekarte ist eine weitere Spezialität von Greentrees das Angebot an frisch- und kaltgepressten Säften. Die eignen sich hervorragend dazu, seinen Körper und sein Immunsystem mit einer „Saftkur“ wieder auf Vordermann zu bringen. Drei oder fünf Tage kann man das durchziehen, die Chefin und ihre Leute bereiten alles frisch zu, liefern nach Bedarf sogar nach Hause. Die gesunden Säfte kommen in nummerierten Flaschen, sodass auch nichts schiefgehen kann beim Entgiften und neue Energie kriegen. Das sind nämlich nur zwei der als Effekt eines solchen „Juice Fast“ - bedeutet: Sechs Flaschen Saft am Tag, keine feste Nahrung -  versprochenen Errungenschaften. Und dass das funktioniert, hat die Autorin am eigenen (eigentlich ganz fitten) Leibe selber erfahren dürfen.

Persönlicher Lieferservice
Das ganze Unterfangen fängt schon wunderbar an, als es an der Tür klingelt und ein Mitarbeiter des Smoothie-Tempels eine Kühlbox mit zwölf befüllten Saftflaschen abliefert. Also, wenn Fasten so bequem ist, kann doch gar nichts mehr schiefgehen! Geplant ist der Selbstversuch übrigens für drei Tage, die sechs restlichen Flaschen kommen zwei Tage später – Frische und Qualität sind der Australierin bei ihren Produkten am wichtigsten. Drei Tage keine feste Nahrung zu sich zu nehmen ist bei dem Nährwertgehhalt der auf die Bedürfnisse der Konsumenten abgestimmten Säfte tatsächlich nicht so schwer wie es sich gegebenenfalls anhört. Schon morgens die farblich etwas gewöhnungsbedürftige „Black Lemonade“ mit Zitrus und Schwarzkohle gibt einen Energieschub für die nächsten Stunden. Dann über den Tag verteilt zum Bespiel „Rootful & Youthful“ mit Rote Beete, Ingwer und Rotkohl oder „Yolo with Yellow“ mit Grapefruit, Gurke und Kurkuma. Das Highlight aber, zumindest aus Sicht der das hier Schreibenden, kommt am Abend als letzter Saft: der „Seelenschmeichler“ mit Cashewmilch, Zimt und Datteln. Eine schöne Belohnung, wenn man den ganzen Tag durchgehalten hat.

Koffein-Entzug
Das ist übrigens gar nicht schwer – man fühlt sich fit, auch dank der Mini-Shots aus konzentriertem Ingwer-Saft, die einen richtigen „Spice-Boost“ verursachen. Schwieriger ist es, zumindest für ausgemachte Kaffee-Liebhaber wie die (sich freiwillig zu diesem Unterfangen bereiterklärt habende) Testperson, auf Koffein zu verzichten. Sogar Grüner Tee ist eigentlich verboten, ist doch ein Ziel der Kur, Giftstoffe aus dem Körper zu schwemmen. Nun ja. Ob diese Auflage ohne heimliches Espresso-Schlürfen in der stillen Ecke eingehalten wurde, sei dahingestellt.
Abgesehen davon fühlt man sich, nach einem kurzen Dran-Gewöhnen, ein bisschen anders, gesünder, irgendwie tatsächlich „cleaner“. Ob da der Wunsch nach genau diesem Ergebnis der Auslöser ist oder nach einem halben Tag tatsächlich schon so viele schlechte Dinge aus dem Körper herausgefastet wurden, ist der Autorin erstmal egal – der Zustand zählt, und der fühlt sich gut an. Vielleicht ist es auch das Wissen, dass die Kur „nur“ drei Tage geht, ein überschaubarer Zeitrahmen, das nächste Avocado-Sandwich oder Banana-Bread  ist ja fast schon zu riechen!

Bewusst werden
Was kommt, ist, zumindest im Selbstversuch, die Erkenntnis, dass man manchmal, vielleicht unbewusst, aus Zeitmangel, Stress oder schlicht Unwissen, seinem Körper Dinge zuführt, ja fast „antut“, die auf lange Sicht sicher nicht die allerbesten Konsequenzen haben. Das soll mitnichten ein Plädoyer für oder gegen bestimmte Lebensweisen sein, schlicht ein Gedanke, der sich im Kopf der Verfasserin dieser Worte breitmacht. Und allein, um sich dessen immer mal wieder Bewusst zu werden, ist ein „Juice Fast“ auf jeden Fall zu empfehlen. Wem das zu abschreckend klingt: Man kann die gesunden Obst- und Gemüse-Destillate natürlich auch einzeln bekommen, in einem der Shops. Für eine Ein-Tages-Kur zum Beispiel-sicher nach der ein oder anderen zu ausschweifenden Grillparty jetzt im Sommer nicht das Schlechteste!

Greentrees: Münsterstraße 149 & Lorettostraße 54, Düsseldorf

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