Alternative Kneipentour durch Bochum

| Bild: lv

Ersti-Kneipentour, Fachschaftskneipentour, WG-Kneipentour, Zweiti-Kneipentour… während der Studienzeit wird man quasi von einer alkoholträchtigen Räumlichkeit in die nächste geschoben. Und sieht dabei oft doch nur die gleichen Tapeten. Wir zeigen alternative Kneipentouren durch die großen Studi-Städte im Pott und in welchen Clubs sie enden können. Diese Woche: Bochum!

Ihr wollt eine Kneipentour durch Bochum machen? Herzlichen Glückwunsch, dank des Bermuda3ecks habt ihr euch dazu die Ruhrgebietsstadt mit der wohl höchsten Kneipendichte ausgesucht. Wir umschiffen die Partymeile allerdings und versorgen euch lieber mit Geheimtipps.

Los geht’s in Bochums neustem Trendviertel, dem Kortländer Kiez. Hier kann man sich in den Kühlschränken der Trinkhalle (1) an der Herner Str. 8 ein Craft Beer aussuchen und an der großen Tafel gemeinsam Platz nehmen. Mit Tischtennisplatte, Kicker und Snackautomaten wird eine Wohnheimatmosphäre mit Trendkick kreiert. Weiter geht es gleich gegenüber im Paddy’s (2). Bochums Irish Pub wird traditionell und liebevoll geführt. Jeden ersten Mittwoch im Monat wartet hier außerdem ein Kneipenquizz auf Ratefüchse. Drei Häuser weiter, in der Hausnummer 13, beamt euch das Café Eden (3) mit detailreicher Vintagedeko und Lichtspielereien in die Welt der 60s. Letzter Stopp im Kiez ist der Kugelpudel (4)an der Dorstener Str. 1 – dieses feine Ecklokal mit Hipster-Seemannscharme ist Café, Eisdiele und Kneipe in einem. Nach einem kurzen Drink geht es deshalb mit einem Wegeis weiter Richtung Innenstadt in die Traditionskneipe Zur Postkutsche (5) an der Viktoriastraße 16. Hier wird an der Theke flott für jeden ein Schnapsbrettchen bestellt. Darauf finden sich mit Postillion, Bochumer Tropfen und Blau-Weiß drei regionale Kräuterspezialitäten.

Auf die Schnapssalve folgt erstmal ein gepflegtes Bochumer Schlegel-Pils im Neuland (6) an der Rottstraße 15. Hier kann der Magen auch kurz mit kleinen Snacks oder – je nach Uhrzeit – einer ausgekochten Mahlzeit beruhigt werden. Das ist empfehlenswert, denn es folgt ein weiterer Theken-Stopp: ein Stück die Straße runter (Nr. 24) bietet das Absinth (7) eine Auswahl des gleichnamigen Getränks. Wer jetzt noch steht, darf sich nach Barcelona träumen: In der Badalona (8) in der Brüderstraße 2 wartet eine Auswahl an Cava (spanischer Sekt) und Tapas. Zwei Türen weiter liegt das Zacher (9), das vor allem durch netten Service, heimelige Atmosphäre und lecker Bier besticht. Der Weg zum letzten Halt des Abends führt euch direkt durchs Bermuda3eck nach Ehrenfeld, wo sich tagsüber die Hipsterszene tummelt. Einen entsprechenden Touch hat auch die Goldkante (10) (Alte Hattinger Str. 22) mit abgewetzten Polstermöbeln und Retrocharme. Schlummertrunk des Abends ist einer der Lieblingsdrinks der Queen: Pimms.

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