Gefährten: Pferdesuche

Unzählige Filme haben bereits versucht, die gefühlvolle Beziehung zwischen Mensch und Pferd zu thematisieren. Da wir es hier mit jedoch einem echten Steven-Spielberg-Streifen zu tun haben, reiht sich „Gefährten“ nicht einfach nur ein in die Niederungen stereotyper Pferde-Werke, in denen pubertierende Mädels ein Reitturnier gewinnen wollen. Nein, Meister Spielberg wagt sich an die Verfilmung des Romans „Schicksalsgefährten“ und somit an ein aufwühlendes Melodram um Mut und Loyalität in Zeiten des Krieges. Ein emotionales Epos, das von der besonderen Freundschaft zwischen dem Farmersjungen Albert und seinem treuen Hengst Joey erzählt.

Als der Erste Weltkrieg ausbricht, werden beide voneinander getrennt, denn Joey wird an der Front als Schlachtross gebraucht und flugs zur britischen Kavallerie gebracht. Der Film folgt dessen Spuren und erzählt von den Grausamkeiten des Krieges genauso wie davon, wie es einem tapferen Tier gelingen kann, das Leben mancher Menschen neu zu inspirieren. Albert meldet sich derweil freiwillig zum Kriegsdienst und macht sich auf nach Frankreich …

Den Zuschauer erwartet auf dieser Odyssee jene von Spielberg perfektionierte Mischung aus Hollywoodpathos und Edelkitsch.

EMB

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