Dieser bescheuerte Film: Dieses bescheuerte Herz

| Foto: 2017 Constantin Film Verleih GmbH / Jürgen Olczyk

Lenny ist Chirurgenkind, verprasst Papis Moneten im P1 und lottert sein Leben vor sich hin. Als Vater der Kragen platzt, setzt er den Sohn darauf an, Zeit mit dem schwer herzkranken David zu verbringen, um die Lektionen des Lebens zu erlernen. „Dieses bescheuerte Herz“ ist einer dieser Filme, der alle fünf Minuten mit dem nächsten Popsong das Kommando für eine neue Emotion gibt, der alles einwattiert, verträglich sterilisiert und kaum mehr als einen hohlen Nachklang hinterlässt. Alles ist eine Note zu drüber und doch nicht wirklich gewagt, alles ist irgendwie schlimm, aber am Ende doch okay. Wer sich einfach zwei Stunden an Tränendrüsen und Lachmuskeln kitzeln lassen will, ohne ernsthaft fühlen zu müssen, der wird hier mit gut gemeinter Story nach wahren Begebenheiten, Leinwandliebling M’Barek und herausforderungsloser Regie bestens bedient.

Start: 21.12.

DEU 2017, R: Marc Rothemund, D: Elyas M‘Barek, Philip Schwarz