Is die Mama im Oarsch?: Die beste aller Welten

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In „Die beste aller Welten“ erzählt der österreichische Regisseur Adrian Goiginger die Geschichte seiner eigenen Kindheit mit drogensüchtiger Mutter. Dabei gelingt ihm eine so beeindruckend nuancierte wie erschreckend schonungslose Darstellung von Sucht, die den Konsum nie glorifiziert, aber gleichfalls die Abhängigen nicht verteufelt.

Ehrlich ist Goigingers Film, der sich nicht wie „Die Kinder vom Bahnhof Zoo“ oder „Trainspotting“ um das Phänomen einer Drogenkultur dreht, sondern allein auf das Einzelschicksal seiner Protagonisten konzentriert. Beachtlich ist dabei vor allem Jungdarsteller Jeremy Miliker, der nicht echter, aufrichtiger und herzzerbrecherischer spielen könnte. Ein bemerkenswerter Film, der mit wenig viel erreicht.

Start: 28.9.
DEU, AUT 2017
R: Adrian Goiginger
D: Verena Altenberger, Jeremy Miliker, Lukas Miko, Michael Pink