Das Gegenteil von Grau: Doku stellt Projekte vor

Filmszene aus „Das Gegenteil von Grau“ | Foto: Recht auf Stadt – Ruhr

Immer mehr Gemeinschaftsgärten,Stadtteilläden und Mieterinitiativen entstehen innerhalb der Ruhrgebietsstädte. Die Bewohner der Stadtteile wollen so selbstbestimmt das eigene Wohnumfeld gestalten. Der Dokumentarfilm „Gegenteil von Grau“ stellt all die kleinen Projekte vor, die das Ruhrgebiet schöner und lebenswerter machen wollen.

Realisiert haben den Film das offene Netzwerk „Recht auf Stadt – Ruhr“ gemeinsam mit dem Regisseur Matthias Coers. „Brachflächen, Leerstand, Anonymität, Stillstand – nicht alle zwischen Dortmund und Duisburg wollen sich damit abfinden. Im Gegenteil. Immer mehr Menschen entdecken Möglichkeiten und greifen in den städtischen Alltag ein“, heißt es vom Netzwerk, in dem sich urbane Aktivisten, Journalisten, Wissenschaftler, Sozialarbeiter sowie Kunst- und Kulturschaffende zusammengeschlossen haben.

Entstanden ist das Netzwerk aus der ruhrgebietsweiten Konferenz „Interventionen – Stadt für alle“, die 2013 in Bochum stattfand. Das aktuelle Filmprojekt wird unterstützt vom Verein Urbanisten und gefördert durch die LAG Soziokultureller Zentren NRW und die Montag Stiftung Urbane Räume. ei