Raving Iran: Gegen jede Regel

Szene aus „Raving Iran“ | Foto: Susanne Regina Meures / Christian Frei

Zwei befreundete DJs stellen sich gegen das iranische Regime und legen trotz House- und Techno-Verbot in Teheran auf. In „Raving Iran“ dokumentiert Regisseurin Susanne Regina Meures die Geschichte der iranischen DJs Arash und Anoosh, die in Teherans Untergrund-Techno-Szene als Helden bezeichnet werden.

Sie haben das Versteckspiel vor der Polizei satt und organisieren trotz gefährlicher Umstände einen letzten Rave in der Wüste. Der nächste Plan, ihr illegales Musikalbum in Teheran zu verkaufen, geht schief. Anoosh wird auf einer Party verhaftet und die Zukunft im Iran wird für die DJs immer unwahrscheinlicher – sie wollen fliehen. Ein Anruf der Streetparade in Zürich, der größten Techno-Party der Welt, gibt ihnen schließlich Hoffnung. Anoosh und Arash bekommen für fünf Tage ein Visum. In der Schweiz werden sie von unzähligen DJs und Ravern unterstützt. Doch je näher die Abreise in den Iran rückt, desto mehr verfliegt die Euphorie und die beiden stehen vor einer Entscheidung. Im Januar ist „Raving Iran“ in Essens Zeche Carl zu sehen. Das Besondere: Nach der Filmvorführung geht es mit einer Aftershow-Party weiter. Anoosh und Arash sind live als Blade&Beard dabei und öffnen ihre Deep-House- und Techno-Welt.