Black Gold: Es war einmal in Arabien

„Der Name der Rose“, „Der Liebaber“, „Der Bär“, „Sieben Jahre in Tibet“ … Der französische Filmemacher Jean-Jaques Annaud hievt nicht allzu oft ein neues Werk auf die große Leinwand. Wenn er es aber tut, dann ist es fast jedes Mal ein außergewöhnliches Ereignis. So entpuppt sich denn auch dieses „schwarze Gold“ (nach dem Roman „Der schwarze Durst“ des Schweizers Hans Ruesch) als bildgewaltiges Wüstenepos, das sich stolz in eine Reihe mit legendären Kultklassikern wie „Lawrence von Arabien“ stellt.

Gedreht an Originalschauplätzen fächert sich hier vor spektakulärer Kulisse ein dramatisches Abenteuer-Panorama auf. Die Reise führt zurück in die erste Hälfte des letzten Jahrhunderts – in eine Zeit also, in der im Nahen Osten der Machtkampf um das schwarze Gold begann.

Unter sengender Sonne stehen sich hier gleich am Anfang zwei verfeindete Stammesfürsten gegenüber, das Schlachtfeld ist von den Leichnamen ihrer Krieger übersät: Nesib, Emir von Hobeika, hat gesiegt und legt seinem Widersacher Amar, Sultan von Salmaah, die Bedingungen für einen Waffenstillstand vor. Die Stammesfürsten vereinbaren, dass keiner der beiden jemals Anspruch auf den „Yellow Belt“ erheben darf – ein Gebiet zwischen ihren Reichen, das nun als Sicherheitspuffer dienen soll.

EMB

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