Duisburger Filmwoche

Szene aus „Stahlbrammen und Pfirsiche“ | Filmwoche

Mit Filmen die Welt vermessen

Die Welt neu vermessen – kein geringeres Motto hat sich die 36. Duisburger Filmwoche im 500. Geburtsjahr des berühmten Duisburger Kartographen Gerhard Mercator gesetzt. 26 Dokumentarfilme mit ihrer jeweils eigenen Weltsicht werden bis zur Preisverleihung gezeigt. Darunter acht Uraufführungen und sechs deutsche Erstaufführungen. Den Anfang macht die Stadt selbst, die das Filmfest seit 1977 austrägt: „Stahlbrammen und Pfirsiche“ der beiden Dortmunder Filmstudenten Florian Pawliczek und Andy Michaelis zeigt zur Eröffnung die Hüttenwerke Krupp-Mannesmann im Duisburger Süden, wo das alte, industrielle Ruhrgebiet bis heute überlebt hat, und stellt dort arbeitende Menschen vor. „Glühendheißer Stahl trifft auf Melancholie“, verspricht die Ankündigung.

Was vom politischen Engagement in der Schwulenbewegung geblieben ist, fragt sich der Protagonist in Jan Rothsteins und Stefan Westerwelles Doku „Detlef – 60 Jahre schwul“. Ebenso wichtig wie die Filme sind auf der Duisburger Filmwoche allerdings auch die Diskussionen danach. Seit Beginn des Festivals wird jede protokolliert und mittlerweile sind alle nachzulesen auf protokult.de.

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