Lucy: Verquere Superheldin

Dass Luc Besson starke Frauen in Actionsausen in Szene setzen kann, weiß man ja schon seit „Nikita“. Wobei sich nicht nur am Namen der Titelfigur erkennen lässt, dass er sich für seinen neuesten Knaller nicht nur genüsslich selbst zitiert, sondern auch deutlich am Manga-Vorbild „Elfen Lied“ bedient. Und während man ansonsten vielleicht Angelina Jolie („Salt“) in einer derartigen Rolle erwarten würde, macht Scarlett Johannsen hier eine ebenso gute Figur wie schon als „Black Widow“ in den diversen „Avengers“-Ausflügen. Immerhin ist (wie auch schon in „Wanted“ mit Frau Jolie) wieder mal der alte Mister Freeman mit von der Partie, um als genialer Professor der Protagonistin hilfreich zur Seite zu stehen. Denn die kann jede Art von Unterstützung gebrauchen, seit ihr nach einer durchzechten Nacht ein Päckchen seltsamer Substanzen ins Bäuchlein gepflanzt wurde. Lucys Mission als Drogenkurierin schlägt allerdings dermaßen fehl, dass die gesamte Dosis in ihrer Blutbahn landet und so allmählich allerlei Superkräfte freisetzt, die sie nun für ihre neue Mission einsetzt: Der Kampf gegen ihre Widersacher kann beginnen.

F 2014
R: Luc Besson

D: Scarlett Johansson, Morgan Freeman, Analeigh Tipton
Start: 14.8.