Shamans Of Nepal

Drehen im Himalaya

A Kind Of Magic

Irgendwas mit Magie? So unkonkret sieht das Schaffen der in Berlin lebenden Theater- und Filmemacherin Susanna Duellmann nicht aus. Sie interessiert sich für Heilmethoden jenseits der konventionellen Medizin, für Anthropologie und Performancekunst. Der erste Kurzfilm der Regisseurin trug den Titel „Die Hexe“ ‒ das Magische war also von Anfang an ihr Thema. Und jetzt Schamanismus. In „Shamans Of Nepal“ gibt Susanna Duellmann einen Einblick in die uralte Religion des Schamanismus’, die durch die unwegsame Geographie der Berge im Himalaya erhalten geblieben ist. Schamaninnen und Schamanen erzählen über ihren Werdegang, ihr schamanisches Talent und zeigen ihre Arbeit als Heiler, ihre Rolle als Priester und Oberhäupter ihres Dorfes. Der Film begleitet drei junge moderne Nepali, die sich für die alten Traditionen begeistern, auf ihrem Pilgerweg zum Gosainkund See am höchsten Schamanenfeiertag, dem Vollmondfest im August. Der See liegt 4381 Meter hoch in den Bergen, etwa 40 km nördlich von Katmandu. Er ist einer der mythischen Orte, die in diesen besonderen Tagen aufgesucht werden. Am letzten Vollmontag im August wirkt durch die Verbindung von morgendlichem Vollmond und Sonnenlicht eine Energie, der eine besonders starke Wirkung nachgesagt wird.

Mit unterwegs und beteiligt ist der Wuppertaler Kameramann Daniel Che Hermann; entstanden ist ein abendfüllender Dokumentarfilm. Um ihn ins Kino zu bringen, haben die Filmemacher nun eine Crowdfunding-Aktion gestartet. Wer sie unterstützen möchte, findet das Projekt auf startnext.de/shamans-of-nepal.