Godzilla: Monster-Match

Rrrrrooooaarrr! Lang nicht mehr gehört hat die Kinowelt das kultige Gebrüll des legendären Riesentiers. Denn zehn Jahre sind nunmehr vergangen, seit der letzte japanische „Godzilla“-Film gedreht wurde; 16 Jahre sind sogar ins Land gezogen, seitdem Roland Emmerich den ersten US-Versuch gestartet hatte, das schwergewichtige und kassenträchtige Monstervieh auf die Leinwand zu hieven.

Jener Versuch wird heute als gescheitert betrachtet: Emmerichs mutierter Leguan mag seinerzeit zwar als „Godzilla“ bezeichnet worden sein, in Wahrheit war es aber nicht der wahre. Der kehrt jetzt ins Kino zurück: so groß wie nie und stärker und spektakulärer als jemals zuvor.

Ein geradezu genialer Schachzug von Regie-Newcomer Gareth Edwards, dem vor vier Jahren mit dem preisgünstig produzierten Sci-Fi-Streifen „Monsters“ ein kleiner feiner Überraschungshit gelang, ist es, die Atomtests der Fünfziger Jahre in einen direkten Zusammenhang mit der Erweckung des unkaputtbaren Urzeitgiganten im Pazifik zu bringen.

Neben der Verpflichtung von „Breaking Bad“-Charakterkopf Bryan Cranston in einer Hauptrolle zieren auch illustre Namen wie Juliette Binoche und Sally Hawkins die Besetzungsliste, also zwei Darstellerinnen, die sich zuvor fast ausschließlich im europäischen Arthouse-Kino verorten ließen.

Prädikat: gigantomanisch großartig!

Start: 15.5.
USA/JAP 2014.
R: Gareth Edwards
D: Bryan Cranston, Elizabeth Olsen, Ken Watanabe

Trailer