SchulKinoWochen NRW: Das Mädchen Wadjda

Wadjda wünscht sich ein Fahrrad | Foto: LWL-Medienzentrum für Westfalen

Den Kinosessel zerknautschen statt die Schulbank zu drücken – diese willkommene Abwechslung bietet sich zwischen dem 16. Januar und dem 02. Februar den Schülern von über 100 Schulen des Landes. Während der NRW SchulKinoWochen haben Lehrer und Schüler die Gelegenheit in gemeinsamen Kinobesuchen während der Unterrichtszeit ihre Medienkompetenz zu stärken. Nicht an letzter Stelle steht natürlich auch der Genuss.

Den Auftakt der Kino-Wochen macht die ausgezeichnete Produktion „Das Mädchen Wadjda“ der Filmemacherin Haifaa Al Mansour im Dortmunder Kino Sweet Sixteen. Die erste, in dieser Form von einer Frau in Saudi-Arabien realisierte Filmproduktion handelt von dem in Riad aufwachsenden Mädchen Wadjda. Vordergründig geht es um Wadjdas sturen Kampf um ein grünes Fahrrad, hintergründig beleuchtet der Film die streng reglementierten Lebensbedingungen der Frauen in Saudi-Arabien.

Ute Schäfer, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW eröffnet die einleitende Talkrunde um 10 Uhr. Nach der Filmvorführungen können auch die Schulklassen mitreden, wenn Kameramann Lutz Reitemeier sich in einer Gesprächsrunde zu seiner Arbeit an diesem Projekt löchern lässt.

Für Kinder im Grundschulalter halten die Kino-Wochen Programmpunkte wie „Der Blaue Tiger“ oder „Das Kleine Gespenst“ bereit. Für Jugendliche laufen unter anderem „Lincoln“, „The Social Network“ oder der Dokumentarfilm „Botteled Life“.

Lehrer können sich mit ihren Schulklassen ab sofort für die Veranstaltungen anmelden. Mehr Infos zu den teilnehmenden Kinos und den jeweiligen Programmen finden sich auf der Webseite der SchulKinoWochen.

Trailer