Für Frauenrechte auf die Straße: Demozug in Düsseldorf

Gemeinsam stark für Frauenrechte | Foto: Internationaler Frauenkampftag NRW

Der 8. März ist seit über 100 Jahren ein symbolischer Tag für den Kampf für mehr Frauenrechte. Millionen Frauen weltweit gehen am internationalen Frauenkampftag auf die Straße, um ihre Stimme für sich und ihre Rechte zu erheben. Dazu findet in Düsseldorf am 10. März ein Demozug statt - der erste größere seit langem zu diesem Tag. Frauengruppen  aus ganz NRW nehmen teil.

Unter dem Motto „Unsere Antwort: Widerstand!“ setzt die Demo ein Zeichen dafür, dass Feminismus eindeutig antirassistisch ist und sich so gegen den wachsenden Nationalismus, Rassismus und Sexismus in unserer Gesellschaft wehrt. Frauen und Männer werden dazu aufgerufen, sich für die Gleichstellung der Frau in der Gesellschaft und gegen die Diskriminierung von Lesben, Trans und Inter, stark zu machen. Durch #metoo  wurde die Debatte über die Problematik von sexueller Belästigung oder Gewalt an Frauen seit Oktober 2017 in den Medien populär. Frauen, die dies am eigenen Körper erfahren mussten, traten an die Öffentlichkeit und erzählten von ihren Erfahrungen. Die genaue Zahl  von Betroffenen ist  unklar, da wohl viele Frauen darüber schweigen. Ein Grund mehr auf die Straße zu gehen, findet Gülsen Çelebi, Mitorganisatorin der Demo: „Wir müssen uns umso mehr für die Frauen stark machen, die sich noch nicht trauen und ihnen auf diese Weise Mut machen, sich gegen die Diskriminierung zu wehren.“
Der Demozug legt an der KÖ 60, dem Schadowplatz und an der Jacobistraße einen Stopp für Aktionen ein. „Verschiedene Frauen werden dort Reden zu diesem Tag halten, über Dinge, die wir für Frauen erreichen möchten. Viele verschiedene musikalische Acts nur mit Frauen und eine Trommelgruppe sorgen zusätzlich bei der Demo für gute Stimmung.“