Reisefieber in NRW: Wir sind dann mal weg …

Seele baumeln lassen: Pamela mit Hund Pola

Der August ist in diesem Jahr der Hauptferienmonat. Und so werden zwischen Ende Juli und Anfang September wieder zahlreiche Düsseldorfer der Stadt den Rücken kehren. Auf der Suche nach Ruhe, neuen Eindrücken und, natürlich, Sonne. coolibri hat bei einigen von ihnen nachgefragt, wohin die Reise geht.

Pamela Granderath, Poetry Slammerin

Zwischen zwei „Hinterhoflesungen“ fliege ich nach Marseille, um dann in dem kleinen Städtchen La Londe des Maures zwei französische Freundinnen zu treffen, die ich vor zwanzig Jahren in Mexiko kennengelernt habe. Da es sich um einen Badeort handelt, wird wohl der Strand unser Hauptaufenthaltsort sein. Am meisten freue ich mich auf ein Wiedersehen mit meinen Freundinnen und diese revolverförmigen Frühstücksdinger. Mein Hund Pola bleibt diesmal daheim, war aber beim letzten Urlaub in der Provence (siehe Foto) dabei.

Thomas Klein, Musiker (Kreidler, Sølyst)

Foto: Anika Potzler

Uns wird es in diesem Jahr höchstwahrscheinlich wieder mal nach Südfrankreich verschlagen – Haute Provence oder Hautes Alpes. Aber auch Österreich, Italien und Kroatien sind noch im Rennen. Auf jeden Fall soll es irgendwohin gehen, wo es Berge gibt. Wandern und Klettern möchten wir nämlich auf jeden Fall. Schwimmen auch. Vielleicht probieren wir uns auch mal im Geo Caching. Und ein paar Urlaubsklischees möchten wir natürlich ausleben. In Cafés sitzen, Pastis und Orangina trinken. Tourist sein. Vier Wochen haben wir insgesamt Zeit. Nur die heilige Kleinfamilie. Gemeinsam möchten wir auf jeden Fall unsere erste Familien-Mehrseillänge klettern.

Diehelm Kröhl aka Haru Specks, lebende Jukebox

Als Schallplattenaufleger im Aufbau schaffe ich es nicht weit weg. Daher verbringe ich meinen Urlaub in Bilk bei Düsseldorf. Dort bewege ich mich bevorzugt zu Fuß oder mit Mammut, so heißt mein treues Transportfahrrad. Freie Zeit verbringe ich gerne im Café Süße Erinnerung, aber auch im KIT, in der Bar Chérie oder im Flingeraner 4 Wände Marie. Oder ich lese „Die Welt der Schriften Nichiren Daishonins, Band 1“. Worauf ich mich besonders freue? Auf gutes Wetter.

Viola Eckelt, Lilienfeld Verlag

Wir verbringen unseren Urlaub in diesem Jahr mit Freunden unter spanischer Sonne, die ist verlässlicher als die deutsche. Obwohl es schön wäre, mit dem eigenen Auto und per Schiff anzureisen, haben wir uns doch, weil es schneller geht, für das Flugzeug entschieden. Vor Ort möchten wir dann bevorzugt nichtsnutzig und leicht schwitzend aufs Meer starren und an nichts denken müssen. Aber auch badend, hoffentlich bestens speisend und lesend wird man uns antreffen. Im Gepäck habe ich einige großartige Entdeckungen für unseren Verlag, die mir Axel (von Ernst, ebenfalls Lilienfeld Verlag, Die Red.) aufgehalst hat und die nur sehr notdürftig als Urlaubslektüre getarnt sind. Drei Wochen werden wir insgesamt bleiben. Das ist viel zu kurz (privat) und viel zu lang (beruflich). Apropos beruflich: Zwischendurch muss leider auch gearbeitet werden, das aber hoffentlich ganz entspannt.

Jochen Molck, Geschäftsführer zakk

Wir fliegen zelten. Allerdings nicht ans Mittelmeer, sondern in die andere Richtung. Es geht nach Island. Viel Natur, aber es gibt auch eine kleine, aber reiche Kulturszene mit schrägen Typen, interessanten Musikern und vielseitigen Literaten zu entdecken. Auf dem MP3-Player ist Ólafur Arnalds geladen, Hallgrimur Helgasons „Frau bei 1000 Grad“ wird im Rucksack dabei sein. Und eine Flasche Killepitsch. Mal sehen, wofür ich sie eintauschen kann. Außerdem interessiert mich, wie die Isländer mit Bankencrash und Wirtschaftskrise umgegangen sind, vielleicht kann man ja was lernen. Und wenn wir nicht erfroren sind, dann können wir hinterher sicher viel erzählen, vielleicht sogar von Elfen und Trollen.

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