Galerie Epikur: Letzter Vorhang

Arbeit von Christian von Grumbkow | Foto: Frank Gleitsmann

Hätte, hätte, Fahrradkette. Nicht erst seit Peer Steinbrück schlägt sich die Menschheit mit dem Konjunktiv rum. Auch im Falle der Galerie Epikur hätte alles so schön werden können, wenn es anders gekommen – na? – wäre. Ist es aber nicht. Die Übergabe von Hans Peter Nacke an ex-Blickfang-Galerist Steffen Schneider ist gescheitert, weitere potentielle Nachfolger gibt es nicht, die geschichtsträchtige Galerie Epikur ist damit ab Sommer 2013 Geschichte. Eine letzte Ausstellung wird es noch bis Ende Juli zu sehen geben. Der Maler Christian von Grumbkow, den Galerist Nacke über sehr viele Jahre begleitet hat, zeigt neue Arbeiten unter dem Titel „Farbe im Fluss“. Der im Hause Nacke entstandene Katalog wird dann schon herausgegeben von der Janzen Galerie, da Martina Janzen als Galeristin in Wuppertal und Düsseldorf von Grumbkow ins Programm aufnimmt. Hans Peter Nacke, der seine Galerieräume anschließend als Büroräume vermieten wird, will die Ausstellung nutzen, sich von zahlreichen Wegbegleitern aus mehreren Jahrzehnten persönlich zu verabschieden. Wuppertal ist damit um eine namhafte Galerie ärmer. Schade.