Thier-Galerie: Shopping schlägt Clubs

„Um sieben Millionen Tonnen Kohle zu fördern und sieben Millionen Tonnen Stahl zu erzeugen, brauchte man sieben Millionen Hektoliter Bier.“ So lautet eines der berühmtesten Zitate von Günter Samtlebe, SPD-Grande, langjähriger Dortmunder Oberbürgermeister und inzwischen leider verstorbenes Ruhrgebiets-Original.

Die Zeiten von Kohle, Stahl und Bier hat Dortmund weitgehend hinter sich; davon künden viele veränderte Wahrzeichen der Stadt, aber keines so imposant wie das Mammut-Einkaufszentrum Thier-Galerie am Westenhellweg. Der Einkaufstempel von altrömischem Ausmaß (33 000 Quadratmeter) soll am 15. September eröffnen, unter anderem mit Geschäften von Adidas, Deichmann, Hilfiger, Hollister (!) und selbstredend mit einem Starbucks.

Und weil des einen Himmelreich des anderen Hölle ist, ist Dortmund mit der Galerie seit Baubeginn Sommer 2009 auch um einige Ausgeh-Ziele ärmer, denn auf dem Gelände fanden sich zum Beispiel die Liquid Lounge und die Disco Sixx.PM.

Shoppen statt Dancen.

tim

thiergalerie.de

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