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Das frühere Solebad neben dem Theater an der Ruhr hat zuletzt eine wechselvolle gastronomische Geschichte erlebt. Nach dem Erfolgsstück Mama Rosa reichte es für Himmmlisch und Mahagonny nur noch für kurze Gastspiele. Das möchte Hakan Mengil mit der SOL Kulturbar ändern, sein Engagement soll viele Spielzeiten umfassen.
In der Gastronomie hat Hakan reichlich Erfahrung gesammelt: Seit 1998 betreibt er in Duisburg das Café Ostende. Dort wie auch am Mülheimer Raffelberg setzt er auf Kultur. Die Räumlichkeiten in Mülheim lassen ihn seine musikalischen Ideen verwirklichen, an denen die Schauspieler von nebenan kräftig mitwirken. Bereits etabliert hat sich der Jazz-Abend am ersten Montag im Monat.
Für seine Gäste (drinnen und auf der Terrasse) hält Hakan eine schöne Auswahl an Getränken bereit. Aus der Küche kommen Bistrogerichte (zwischen 2 und 8 Euro) mit Bio-Siegel: Es gibt Crepes, Pfannkuchen, Kartoffeln (z. B. Bratkartoffeln mit Röstzwiebeln), Salat sowie Spaghetti, die man sich mit rund zehn verschiedenen Soßen/Beilagen kombinieren kann. Ergänzt wird die Standardkarte um Tages- und Mittagsangebote.
Vormerken sollte man sich den 31. Oktober. Zum 50. Jahrestag des "Anwerbeabkommens zur Rekrutierung von Gastarbeitern" zwischen der Türkei und Deutschland wird im SOL ein Fest mit Kultur und Kulinarischem gefeiert.
ad
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