
Hol dir die aktuelle Juni-Ausgabe an einer unserer über 3 000 Auslegestellen im Rhein-Ruhrgebiet.

Mit gebeugtem Kopf und gefalteten Händen werden die Gäste im Namasthe begrüßt. Indische Gastfreundschaft im Schatten des RWE-Turmes, sozusagen. Freundlich sind auch die Texte auf der Speisekarte, die u. a. über die Unterschiede zwischen nord- und südindischer Küche informieren.
Wir bestellen vorab Samosa (4,-), mit Kartoffeln, Erbsen und Möhren gefüllte Teigtaschen. Die werden schnell an den Tisch gebracht. Noch flinker geht es unter der Woche mittags, wenn das Büffet mit Suppe, Salat, Hauptgericht und Dessert aufgefahren wird. 7,90 Euro kostet es, die vegetarische Variante 5,90 Euro.
Länger dauert das Tandori Chicken (10,50). Das Hähnchen wird 24 Stunden in Joghurt eingelegt, mit indischen Gewürzen mariniert und vor dem Servieren eine halbe Stunde lang geschmort. Dieser Aufwand lohnt sich, das Fleisch ist zart und würzig. Auf diese Art werden auch Lamm, Fisch und Gemüse im Ofen zubereitet. Zudem werden im Namasthe auch die schärferen südindischen Spezialitäten serviert, u. a. Chicken Vindaloo (13,90) oder Lamb Vindaloo (15,50).
Bei allen Gerichten gilt: Der Gast kann vorab den Schärfegrad bestimmen: mild, europäisch mittelscharf, europäisch scharf, indisch mittelscharf oder indisch scharf. Kleiner Tipp: Für uns war "indisch mittelscharf" beim Chicken Vindaloo schon ziemlich scharf; zum Glück gab es reichlich Reis und Brot dazu.
ad
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