TPZ Ruhr: Theaterpädagogik für jeden

Wie schnell die Zeit vergeht: Die beiden Gründer des Essener Theaterpädagogischen Zentrums, Cord Striemer und Volker Koopmanns, mussten überrascht feststellen, dass sie bereits seit zehn Jahren ihre Schauspielbegeisterung an Spielwütige im Grend weitergeben. Über mangelnde Nachfrage können sie nicht klagen, der Bedarf nach theaterpädagogischem Know-How ist laut Striemer bis heute ungebremst. Dazu tragen natürlich auch Schulfächer wie „Darstellen und Gestalten“ bei, die von Pädagogen kreativen Input fordern. Die notwendigen Arbeitsgrundlagen erarbeiten sich Interessierte dann innerhalb von zwei Jahren anhand einer berufsbegleitenden Fortbildung. Die „Inszenierungsarbeit mit Laien“ ist laut Cord Striemer keine „Bespaßungsaktion für Jugendliche, sondern eine künstlerische Aufgabe. Glücklicherweise hat die Theaterpädagogik in den letzten Jahren viel Anerkennung erhalten.“ Bei der Ausbildung geht es natürlich auch darum, „die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln und neue Perspektiven zu gewinnen“. Klingt ernster, als es eigentlich ist, denn der Umgang mit Stimme, Sprache, Ausdruck und die Vermittlung dieser Fertigkeiten macht einfach viel Spaß. Theaterpädagogik ist also nicht nur was für Pädagogen und Schauspieler? Nein, denn es gab auch schon einen Gärtner, der das Theater-Coaching beim Team Striemer und Koopmanns genossen hat. Die neue Fortbildungsreihe startet am 3. September.

enaira

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