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Wenn es so etwas wie Urlaub vom Alltag gibt, findet der Städter den wohl am ehesten im Park. Wuppertal hat ein paar Parkanlagen zu bieten, die Hardt hat da allerdings generationenübergreifend einen besonderen Stellenwert. Und seit Juni hat der Gipfel der Hardt, die Elisenhöhe, endlich eine Gastronomie mit Konzept, ebenfalls für alle Generationen und familienfreundlich dazu. Kein Wunder also, dass das Gastro-Zentrum, die Orangerie im Botanischen Garten, seit der Eröffnung stark frequentiert ist.
Wochenlang hatte Koch Ingo Kuckluck mit den Hufen geschart; jetzt kann er seine Leidenschaft ausleben, mittags mit täglich wechselnden Gerichten, abends à la carte. Drinnen und draußen – wobei draußen hier bedeutet, wirklich in die Natur eingebettet zu sein – kann man zu moderaten Preisen Köstlichkeiten genießen wie z. B. Hähnchenstreifen in Pilzrahm mit kleinen Kartoffeln (7,90 Euro), feinwürzig in einer perfekten Mischung. Ingo Kuckluck verarbeitet mittags, was der Markt morgens an saisonal-frischer Ware hergibt. Abends stehen dann u. a. „Hüftsteaktranchen ‚Bergisch pur’ auf gebratenem Frühlauch, grünem Spargelgemüse, Birne & Gorgonzola mit gebratenen Drillingen“ für 18,50 Euro auf der Karte.
In Kombination mit den Hardt-Terrassen und ab Herbst mit dem Café Elise findet das Gastro-Konzept der erfahrenen Geschwister Nabhan seine Vollendung.
JD
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