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In der ehemaligen Zeche Fritz und davor auf der sonnendurchfluteten Terrasse lockt seit Herbst 2010 das Chicago 33. Zahlreiche Accessoires sollen an die Prohibition (die 1933 endete), Al Capone & Co. erinnern. Auf den bequemen Sesseln lassen sich die Attraktionen auch in aller Ruhe bewundern.
Zu den kulinarischen Attraktionen gehört „Big Mamas Pizza“: 90 cm im Durchmesser, von mindestens zwei Servicekräften zu bewegen, nach Wunsch belegt, macht Big Mama (ab 49 Euro) bis zu zwölf Personen satt. Dieses Beispiel illustriert zugleich eine der beiden Küchenrichtungen: Italien. Von dort kommen noch Nudelgerichte, die im Baukastensystem zu ordern sind. Sechs Nudelsorten stehen acht Soßen gegenüber; wir möchten uns für die Gnocchi Chicago mit Filetspitzen und Trüffel-Sahne-Soße (10,70) stark machen.
Richtung Nr. 2 ist die US-Küche. Prunkstücke sind hier die Steaks (ab 14,90). Das Fleisch stammt vom amerikanischen Bison oder vom irischen Rind und wird in verschiedenen Größen und auf verschiedene Arten zubereitet. Ebenso begehrt sind Burger (ab 6,90), auch hier überzeugt die Qualität des Fleisches.
Neben Speis und Trank (inkl. vieler Aktionen und neuerdings Brunch am Sonntag) hat sich das Chicago auch als Veranstalter mit Live-Musik, Partys etc. einen Namen gemacht. Musikalisch kann nichts schiefgehen, denn zum Team gehört mit Andy Schröer ein absoluter Elvis-Experte.
Arne Dessaul
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