Schlosshotel Hugenpoet: Mit oder ohne Stern

| Gobo

Es dürfte sich herumgesprochen haben, dass das Nero auf Schloss Hugenpoet höchste kulinarische Weihen erhalten hat: einen Stern im Guide Michelin. Küchenchefin Erika Bergheim setzt auf frische Bio-Produkte aus der Umgebung. Im Kräutergarten zieht sie die Kräuter und Gewürze, die ihrer Küche einen eigenen Charakter verleihen. Heraus kommen Gerichte wie „Gebratener Loup de mer mit bretonischen Seealgen, Fenchel, Paprikamousse und Lachskaviar“ oder „Milchlamm aus den Pyrenäen, Bohnencassoulet und Röstraviolo mit Bärlauch“ – einzeln oder im Menü (bis zu 7 Gängen) zu bestellen. Das Restaurant ist elegant eingerichtet, im Sommer speist man auch auf der Terrasse mit Blick über den Schlosspark.

Doch Hugenpoet besteht nicht allein aus dem Sternerestaurant. Zum Nero selbst gehört noch die Bar Baronie, wo Cocktails und ein paar Speisen gereicht werden. Herzstück des Ensembles ist das wunderschöne Schlosshotel, das in den letzten 350 Jahren viel Prominenz aus Politik und Gesellschaft beherbergt hat.

Und dann gibt es noch die etwas lockerere Alternative zum Nero, das Hugenpöttchen in der früheren Remise, zu dem ein romantischer Biergarten im Schlosshof gehört. Serviert wird Landhausküche mit wechselnder Karte und saisonalen Extras (zurzeit Spargel). Neben Entenbrust oder Ochsenbacke (je 18,50) gehören auch Kleinigkeiten wie Flammkuchen (9,50) dazu.

Arne Dessaul

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