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Bratwurst mit getrüffeltem Kartoffelschnee und Zwiebel-Rotweinjus? Also, das erste Wort ist dem Arrenberger bekannt. Aber Spaß beiseite. Dass sich in einem alten Wuppertaler Industrie- und Arbeiterviertel nicht mal eben gehobene Küche etablieren lässt, ist dem Betreiber des Roberts, Robert Marx, natürlich klar. Da er aber seit dem Startschuss seiner vormals in Solingen-Gräfrath ansässigen Gastronomie eine stetig wachsende Fangemeinschaft hat, ist es im Grunde egal, wo sich das „Roberts – Essen und Trinken“ befindet; die Leute reisen ganz einfach an.
Und staunen, was aus der ehemaligen Kneipe in der Gutenbergstraße geworden ist. Ein modernes, edles, aber nicht überkandideltes Restaurant, in dem Wert auf kulinarische Feinheiten gelegt wird. Das fängt an bei erwähnter Bratwurst, geht weiter über beispielsweise Kabeljau mit Puylinsen, Saisongemüse und Kartoffel-Espressoschaum und reicht bis hin zur Cuvée „Blutsbruder“ vom Weingut Karl May! Ob Premium-Mineralwasser oder die hochwertigen Fleischwaren der Wuppertaler Metzgerei Sonnenschein: Das preisliche Niveau ist dem Standort angepasst und gibt ebenso wie das sympathische Team keinen Anlass für Berührungsängste. In der jetzigen warmen Jahreszeit kann die Roberts-Karte auch auf der Terrasse genossen werden.
JD
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