X-Men: Erste Entscheidung

Den Originaltitel „First Class“ mit „Erste Entscheidung“ zu übersetzen, ist zwar (mal wieder) keine besonders glückliche „Entscheidung“ des deutschen Verleihs, der „Klasse“ dieses neuen Kapitels in der monumentalen „X-Men“-Serie tut das jedoch keinen Abbruch: Der Film kehrt an den Anfang der Saga zurück und beleuchtet, wie die ehemals besten Freunde Charles Xavier und Erik Lehnsherr zu erbitterten Erzfeinden werden.

Die beiden kannten sich nämlich schon in ihrer Jugend, lange bevor sie ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten entdeckten und als Professor X und Magneto berühmt wurden. Damals, als junge Männer im Jahre 1962, versuchten sie die Welt vor dem Untergang zu retten. Doch in der Wahl ihrer Mittel und der Einschätzung des Verhältnisses zwischen Mutanten und Menschen driften sie (fast so wie Martin Luther King und Malcolm X) immer weiter auseinander – bis es zum endgültigen Bruch kommt, der Kampf zwischen den beiden und ihren jeweiligen Anhängern beginnt und ein ganz neues Licht auf einen der dramatischsten Wendepunkte in der Geschichte des 20. Jahrhunderts geworfen wird.

Ein Comicverfilmung der etwas anderen Art – eine neuer Blick auf altbekannte Charaktere, frisch gemixt mit flotten James-Bond-Action- und Polit-Thriller-Elementen.

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