Kokerei Café: Sonnenrad und Werksschwimmbad

| Gobo

Im Winter die Eisbahn, im Sommer Riesenrad und Werksschwimmbad, und das alles vor einer atemberaubenden Industriekulisse: Zur Kokerei Zollverein kann man die Leute bedenkenlos schicken. Wer mag, kann sich auch die anderen Attraktionen des Weltkulturerbes ansehen, u. a. das grandiose Ruhr-Museum in der Kohlenwäsche, ideal für Familien!

Doch zurück zur Kokerei, die in dieser Rubrik dank ihres unter der ehemaligen Mischanlage gelegenen Café-Restaurants auftaucht. Der zum Teil überdachte Biergarten und die beiden Etagen des Lokals bieten faszinierende Aussichten auf die riesigen Schlote, die sog. blaue Allee (die berühmte Lichtachse entlang des Gebäudes), auf die Trichter-Ebene der Mischanlage oder auf die 600 Meter lange Fläche der historischen Koksöfen-Batterien.

Doch wer hier sitzt, atmet nicht nur beeindruckende Industriegeschichte, er wird auch mit guter Küche versorgt. Die Speisekarte ist jahreszeitlich geprägt und ändert sich alle paar Monate. Grundsätzlich stehen Salate, Eintöpfe und Pasta darauf sowie unter der Rubrik „Typische Menage“ ein paar Klassiker der heimischen Küche wie „Himmel und Erde“ (9,90) oder Schnitzel mit Champignons (12,50). Hinzu kommt die Wochenkarte mit Salat, Suppe, Fisch- und Fleischgericht. Es gibt aber auch Kaffee-, Waffel- und Kuchenspezialitäten sowie natürlich Kaltgetränke aller Art.

Arne Dessaul

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