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Die „Borger“-Romanreihe um ein geheimes winziges Volk, das unter der Veranda, auf dem Balkon oder unter die Treppe lebt, und das einem jene kleinen Dinge des Alltags stibitzt, die man schon ewig lange sucht und vermisst, diente ja schon in den Neunzigern als Vorlage für einen leidlich unterhaltsamen Kinderfilm. Nun haben sich die kreativen Köpfe im legendären Hause Ghibli des Stoffs von Mary Norton angenommen und von Hayao Miyazakis Schüler Hiromasa Yonebayashi in seinem ersten eigenen Film kongenial für die Leinwand aufbereiten lassen: als gewohnt zauberhaften und warmherzig berühenden Animestreifen.
In den Vororten von Tokio, versteckt unter dem Boden eines alten Hauses, inmitten eines riesigen Gartens, lebt die winzig kleine Arrietty mit ihrer Familie. Die Dinge, die sie zum Leben benötigen, borgen sie sich von den Menschen – aber so dass die Bewohner des Hauses es nicht merken – und vor der Katze muss man sich in Acht nehmen! Am wichtigsten jedoch ist es, nicht von den Menschen gesehen zu werden, denn die dürfen nichts von Arrietty und ihresgleichen wissen. Doch als der Menschenjunge Sho ins Haus einzieht, spürt sie, dass alles anders werden wird. Und so beginnt eine verbotene Freundschaft zwischen dem aufgeweckten Mädchen und dem kranken geschwächten Jungen.
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