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Nicht wirklich gelungen ist Catherine Hardwicke („Twilight“) diese flaue laue Neuinterpretation des alten „Rotkäppchen“-Märchens als peppig stilisierte, aber nicht besonders thrillende Fantasyschote. Vielleicht hätte man doch lieber Tim Burton („Sleepy Hollow“) den Job übernehmen lassen sollen.
Die Reise geht ins Dörfchen Daggerhorn, dessen Bewohner sich wohl oder übel mit jenem Werwolf arrangiert haben, der ihre Gegend bei jedem Vollmond unsicher macht – monatlich wurde dem Zottelmonster ein Tier geopfert, um dessen Hunger zu stillen. Doch unter dem blutroten Mond bricht der böse böse Wolf nun den Waffenstillstand, indem er ein Menschenleben fordert.
Das Opfer ist die ältere Schwester der schönen Valerie, die soeben erfahren hat, dass die Eltern ihre Hochzeit arrangiert haben – sie soll Henry heiraten, den Spross der reichsten Familie im Dorf. Doch Valerie ist in den armen Holzfäller Peter verliebt und plant die gemeinsame Flucht, bis den beiden der Wolfsmensch einen Strich durch die Liebesrechnung macht. Die Dorfbewohner engagieren den Werwolfjäger Pater Solomon, um das pelzige Untier zu töten. Doch weil der Wolf ja tagsüber menschliche Gestalt annimmt, lebt er wohl mitten unter den Menschen im Dorf: Alle sind verdächtig!
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