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Eingefleischte Cineasten können mit dem Namen Pentangeli sofort etwas anfangen. Wir mussten erst mal recherchieren. Okay, Frank Pentangeli ist also eine Nebenfigur aus „Der Pate II“: Mitglied des Corleone-Clans und damit ein Mafioso. Wohl kein Grund, ein italienisches Restaurant nicht nach ihm zu benennen. Zum modernen Lokal mit den übermalten Wänden (an denen Werbung und Filmausschnitte als Endlosschleifen flimmern) passt der ungewöhnliche Name jedenfalls.
Uns fasziniert vor allem das Schachbrettmuster des Bodens. Zu lange darf man allerdings nicht hinschauen, sonst flimmert es vor den Augen. Stattdessen sehen wir den Köchen bei der Arbeit zu, die Küche ist offen. Zubereitet werden – frisch und in Handarbeit – Antipasti, Salate, Pizza und Pasta. Pizzen sind die Spezialität hier. Alle haben als Basis Mozzarella, hausgemachte Tomatensoße, frisches Basilikum und Oregano. Keine schlechte Grundlage. Der Rest ist Verhandlungssache. Von Salami und Schinken über Gambas bis hin zu Trüffel ist alles möglich. Auch einige der Pizzen sind nach Mafiosi und anderen dubiosen Figuren benannt, z. B. die Pizza Corleone (14,50) mit Parma-Schinken, Rucola und Parmesan oder die Pizza Bugsy Siegel (10,50) mit vier Sorten Käse.
Das ist im Herbst 2010 eröffnete Lokal ist aber nicht nur Restaurant, sondern auch Bar und Veranstalter; so findet einmal im Monat eine Pentangeli-After-Kitchen-Party mit DJ statt.
Arne Dessaul
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