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Mittlerweile dürfte die Idee bekannt sein: Statt einfach am Tisch zu sitzen, die Karte zu studieren und auf das Bestellte zu warten, wird man als Gast aktiv. Man geht zur Frischetheke, wo in großer Variation Gemüse, Fisch und Fleisch gut gekühlt und roh präsentiert werden. Hier sucht man sich das Passende aus, wählt noch eine Marinade (scharf, fruchtig etc.) und eine Beilage (z. B. Reis oder Nudeln) und bringt das Ganze zum Koch, der an der heißen Platte steht und nun das Essen schnell und schonend zubereitet. Wer mag, kann dabei zusehen – oder am Tisch darauf warten. Sobald die Schüssel leer, beginnt das schöne Spiel von Neuem!
Einige (asiatische) Restaurants bieten diese Form des Büffets an. Das Original heißt allerdings Mongo’s. Die Pioniere des mongolischen BBQ begannen ihre Erfolgsgeschichte Ende der neunziger Jahre in Essen (Foto). Es folgten Filialen zunächst in der Umgebung (Dortmund, Duisburg, Düsseldorf), längst jedoch gibt es bundesweit Lokale, u. a. in Köln, Hamburg und München. Im April eröffnete die zehnte Filiale: auf dem Boulevard in Bochum.
Die Chance, zu den ersten Gästen zu gehören, wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Also zweimal Total Mongo’s (21,90). Nach der Tagessuppe führt uns der Weg einige Male zum Food-Markt: zunächst Fisch (von Seeteufel über Tintenfisch bis Papageienfisch), dann Fleisch (von Schwein und Rind bis Strauß, Springbock und Krokodil), dann wieder Fisch … Dazu immer eine andere der insgesamt neun Marinaden.
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