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Nicolas Cage war früher ja mal ein echt cooler Schaupieler, sei es in Kultigem wie „Wild at Heart“ oder „Leaving Las Vegas“, oder, später, in seinen ersten Actionrollen in „The Rock“ oder „Face Off“. In den letzten Jahren allerdings scheint er mit seinen Auftritten in „Wicker Man“ und „Bangkok Dangerous“ nur noch seine Schulden abarbeiten oder die Miete bezahlen zu wollen, und auch Cages neuester Streich ist nicht gerade ein filmischer Erguss allererster Sahne.
Man stapft hier durch das Europa des 14. Jahrhunderts: Natürlich wütet die Pest und die gnadenlose Jagd auf sexy Hexen hat gerade erst so richtig schön begonnen. Nach jahrelangen Kreuzzügen kehren nun also die beiden Tempelritter Behmen (Cage) und Felson („Hellboy“ Ron Perlman) ermattet und enttäuscht in die Heimat zurück. Nur widerwillig übernehmen sie einen letzten Auftrag: Sie sollen ein süßes armes Mädel (Claire Foy), das als Hexe für die Ausbreitung der Pest verantwortlich gemacht wird, in ein entlegenes Kloster überführen, wo ein geheimnisvolles Ritual auf sie wartet, das der tödlichen Seuche endlich Einhalt gebieten soll.
Gedreht vor der pittoresken Bergkulisse der österreichischen Alpen (und in Teilen Ungarns) serviert Dominic Sena („Nur noch 60 Sekunden“) ein halbwegs unterhaltsam dahinpolterndes B-Movie, das sich mit einer großen Portion Popcorn einigermaßen nett verdauen lässt.
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