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Nerd-ilicious: Was passiert, wenn zwei britische Nerds die Comic-Con in San Diego besuchen und sich danach in Nevada auf die Spuren der großen UFO-Verschwörung und der Area51 begeben? Richtig, wie der Zufall es will, treffen sie natürlich auf ein Alien, das der aus der FBI Geheimbase geflohen ist. Und das heißt Paul, ist besserwisserisch und dauerbekifft!
Die beiden Freaks Graeme und Clive nehmen Paul in ihrem geleasten Wohnmobil gerne mit, um ihn irgendwann zurück zu seinem Mutterschiff zu bringen. Dabei entführen sie aus Versehen zudem ein Christen-Mädchen, das dank Pauls Gegenwart all ihren Glaubensgrundsätzen abschwört und plötzlich nicht nur am Fluchen, sondern auch am sündigen Leben Gefallen findet.
Mit dem FBI und dem bibeltreuen Vater des Mädels im Nacken, bietet dieser witzig flache Road Trip um ein sehr sehr seltsames Quartett dank einer Vielzahl aus herrlich und dämlich überzogenen Explosionen und dem anhaltenden Fäkal-Gefluche eine nette Science-Fiction-Sause, die zwar den Vorgängern „Shawn of the Dead“ und „Hot Fuzz“ ähnelt, ihnen aber nicht ganz das Wasser reichen kann. Zudem klingt Pauls deutsche Synchronstimme durch den penetranten Bela B. wie ein Haufen brutaler Messerstiche im Gehörgang.
Luisa Vau
Alle Vorstellungen von "Paul - Ein Alien auf der Flucht" an Rhein, Ruhr und Wupper.
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