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Nach einem Autounfall aus dem Koma erwacht ist für Dr. Martin Harris auf einmal nichts mehr so wie vorher: Seine Frau kennt ihn nicht, im Hotel ist er unbekannt, ein anderer Mann hat seinen Platz eingenommen. Doch was erst aussieht wie der perfide Diebstahl einer menschlichen Identität, wird zunehmend obskurer, so dass Harris selbst anfängt, an seinem Verstand und seiner Identität zu zweifeln. Doch warum wird er dann verfolgt? Noch dazu in einer für ihn völlig fremden Stadt, denn der Wissenschaftler befindet sich für einen Kongress in Berlin. Die Einzige, an die er sich wenden kann ist Gina: Die illegal eingewanderte Osteuropäerin hatte ihm beim Unfall das Leben gerettet. Noch im Krankenhaus hat Martin die Nummer von Jürgen bekommen, einem Ex-Stasi-Agenten. Die beiden sind nun seine einzigen Bezugspunkte.
Es sind die Schauspieler, die aus diesem Film mehr machen als eine schlichte Mainstream-Produktion: Die Rolle des verwirrt umherirrenden Harris passt perfekt zu Liam Neeson. Daneben brillieren Diane Kruger und Bruno Ganz. Es ist eine interessante Frage, die der Film stellt. Denn was definiert eigentlich, wer man ist? Die persönlichen Erinnerungen? Die eigenen Freunde? Oder doch nur ein Stück Papier, das wir als Ausweis bezeichnen?
Paul Tschierske
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