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Ein Name, ein Programm – und es scheint zu funktionieren. Jedenfalls war das neue Ganztagsbistro im Kreuzviertel an diesem Abend im Januar derart gut besucht, dass wir kaum Platz fanden. Entsprechend hoch war auch der Geräuschpegel – wohl auch weil die langen Tafeln in der Mitte des Raumes relativ tief sind und man schon etwas lauter mit seinem Gegenüber reden muss.
Womit wir auch schon beim Ambiente wären: urban und wirklich sehr gelungen. Dabei ist eine gewisse Ähnlichkeit (der Tresen, Lampen im Industriedesign darüber, weiße Kacheln dahinter und zig verschiedene Stühle) mit Tim Mälzers Hamburger Restaurant Bullerei weder zu leugnen noch verwerflich. Dazu passt die kreative Bistro-Küche, die Mediterranes, Fernöstliches und Westfälisches kombiniert.
Unser gemischter Salat (6,50) war zwar nicht der erwartete „Kessel Buntes“, sondern ein größtenteils aus Rucola bestehendes Knäuel, in das sich fünf Cherry-Tomaten verirrt hatten, alles andere aber – Bruschetta (5,50), Thaisuppe (5,–), gebeizter Lachs mit Senfhonigsauce und Kartoffel-Friseesalat (9,–) – war durchweg solide, so dass wir uns demnächst hier zum geruhsamen Frühstück oder Mittagessen niederlassen wollen.
Bald steht übrigens nicht nur der Frühling vor der Tür, sondern auch die gusseiserne Bestuhlung für ein schönes Leben unter freiem Himmel.
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