Alberne Anspruchslosigkeit: Meine erfundene Frau

In unseren Breitengeraden wird ein Ring eher als modisches Accessoire genutzt, doch in den USA bedeutet er am Ringfinger eines Mannes nur eins: Er ist verheiratet und somit begehrenswert. Warum eigentlich? Richtig: der Seriosität wegen!

Der Schönheitschirurg Danny Maccabee (Adam Sandler) hat das goldrichtig erkannt und münzt dieses praktische Wissen in mehrere Bettgeschichten um. Dumm nur, dass die Begegnung mit seiner Traumfrau Palmer (Topmodel Brooklyn Decker) nun von dem vermeintlichen Ehering überlagert wird. Kurzerhand überredet Danny seine Assistentin Katherine (Jennifer Aniston), seine „Angetraute in Scheidung“ vorzugeben. Wie es der Hollywood-Zufall so will, kommt es dann auch gleich zum Familienurlaub auf Hawaii: Danny, Palmer und Katherine samt Kindern reisen zum „Familienausflug“, ergänzt wird das Quintett noch um den angeblich Zukünftigen von Katherine, Eddie. Der soll eine Art Schweizer Schafhändler darstellen und läuft zur Höchstleistung auf, als er ein Schaf erfolgreich Mund-zu-Mund reanimiert.

Nun ja, Die Handlung ist spätestens nach zehn Minuten zur Gänze erraten, und selbst eine bezaubernde Jennifer Aniston kann aus dem Film nicht mehr machen als er ist: eine seichte, flapsige Komödie.

Paul Tschierske

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