Gullivers Reisen

Seit seinem supercoolen Aufritt in „School of Rock“ vor acht Jahren bleibt Jack Black seinem bewährten Rollentypus treu und zieht seine angestammten Eigenheiten konsequent durch: In „Gullivers Reisen“ allerdings geht das alles ziemlich in die überdimensionierte Hose: Die 3D-Variante des Klassikers von Jonathan Swift mit Ersatz-Eddie-Murphy Black in der Titelrolle des Lemuel Gulliver beschränkt sich (wie die meisten Adaptionen) mal wieder nur auf dessen Abenteuer in Liliput, und kommt dabei weder lustig noch spannend rüber, sonder gar nicht beim Zuschauer an.

Mister Black erschwindelt sich hier als kleiner Angestellter einer New Yorker Zeitung den Auftrag, einen Artikel übers Bermudadreieck zu schreiben – und landet in jenem noch unentdeckten Land namens Liliput. Hier ist Gulliver eine überlebensgroße Figur – sowohl in Sachen Körpergröße als auch in Sachen Riesen-Ego –, besonders als er Geschichten erzählt, in denen er behauptet, für einige der wichtigsten Erfindungen der Weltgeschichte verantwortlich zu sein. Seine Position festigt sich, als er seine neuen Freunde in den Kampf gegen alte Feinde führt. Als er jedoch versagt und die Liliputs so allergrößten Gefahren aussetzt, muss Gulliver endlich erkennen, dass im wahren Leben nur die inneren Werte wirklich zählen blah blah …

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