Monchi Fusion Kitchen: Kleine Preise, großer Genuss

| Geurtz

Auch wenn der Begriff „Fusion“ ein multi-kulinarisches Cross-over suggeriert, liegt der Schwerpunkt im Monchi Fusion Kitchen glasnudelklar auf der japanischen Küche. Uns jedenfalls scheint das koreanische Nationalgericht Kimchi (scharf eingelegter Chinakohl) der einzige Ausflug in andere asiatische Gefilde zu sein.

Das nur am Rande und frei von Kritik, denn nach unserem ersten Besuch des kleinen, attraktiven Bistros schwören wir auf erneute Einkehr. Dann wählen wir den pikanten Seetangsalat (2,90) gewiss ein weiteres Mal, ebenso die erfrischende Mango-Minze-Schorle (3,40), und in Erinnerung an die delikate vegetarische Nudelsuppe Mi Chai (7,90) könnte uns auch die Kollegin Tampopo (u. a. mit Chasu-Schinken) gefallen.

Natürlich kommt wieder feines Sushi auf den Tisch, entweder einzeln oder als Set. Selbiges, obligatorisch begleitet von eingelegtem Ingwer, Wasabi und Sojasauce, gibt es in drei Ausführungen (10,50 bis 13,50), die auf kleiner hölzerner Brücke gereicht einen schönen Einblick in die hiesige Küchen-Kunst bieten. Vorab wird eine hervorragende Miso-Suppe serviert, die es natürlich auch separat gibt (2,10) und die sich als Winter-Warmgetränk ebenfalls gut macht.

Und sollte noch jemand ein außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk suchen: Inhaberin Thi Hoa Dang bietet im Monchi regelmäßig Sushi-Kurse an. In diesem Sinne: Frohes Fest(essen)!

Renate Gaßmann

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