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War hier nicht schon mal ein afghanisches Restaurant? Ganz genau, das Naan & Namak. Der Betreiber des Kucci ist kein Geringerer als der Bruder des früheren Inhabers, schon damals mit an Bord und heute sein eigener Herr im Haus. Das weist nach wie vor ein Podest mit gemütlichen Sitzecken auf, kommt ansonsten aber folklorefrei und in modernem Schick daher.
Zwischenzeitlich gab hier ein italienisches Restaurant ein kurzes Gastspiel, und das hat ein paar kleine Spuren auf der Karte hinterlassen – Rinderzunge Tonnato ist doch mal ein schöner Brückenschlag zwischen den Kulturen. Und schmeckt klasse, das hauchdünne Fleisch kommt mit reichlich Tunfischcreme, Kapern und einem würzig gedressten grünen Salat daher (7,90 Euro). Die nicht minder schmackhaften, mit Tomaten und Paprika gefüllten Zucchiniröllchen (4,90 Euro) werden auf Pesto serviert, und vorneweg grüßte die Küche mit Bruschetta, das statt Petersilie eine Koriandergarnitur trug. Die Hauptgerichte dann ganz klassisch – „Soltani“, marinierter Lammrücken und Hackfleisch vom Spieß mit Safranreis und Grilltomate (14,50 Euro); „Quabili Palau“ ist eine butterzart geschmorte Lammhaxe mit Tomaten und Möhren, zu der gedämpfter, mit Rosinen und Zimt aromatisierter Reis gereicht wird. Dazu ein herber, aber nicht unangenehmer Rotwein – aus der Türkei.
Die Gastfreundschaft komplett macht der Parkservice in dieser an Kfz-Stellplätzen raren Gegend: Kurz reinspringen, Ticket abholen und ganz entspannt eine Seitenstraße weiter in die Tiefgarage einfahren.
Berit Kriegs
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