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England im 19. Jahrhundert: Die Waise Jane Eyre („Alice im Wunderland“ Mia Wasikowska) soll bei ihrer schwerreichen Tante aufwachsen, die sie jedoch in eine strenge lieblos-kalte Mädchenschule abschiebt. Nach ihrer durchwachsenen Kindheit möchte die unscheinbare Frau unbedingt hinaus in die große weite Welt. Auf dem imposanten Anwesen Thornfield Hall findet sie eine Anstellung als Gouvernante eines kleinen Mädchens. Dort trifft sie auf den düsternen schroffen Hausherrn Edward Rochester („Magneto“ Michael Fassbender). Jane freundet sich mit dem gefühlskalten grimmigen Sonderling an, verliebt sich in ihn. Doch in Rochesters Vergangenheit lauert ein furchtbares Geheimnis … Alles droht daran zu zerbrechen.
Der junge Regisseur Cary Fukunaga („Sin Nombre“) liefert die nunmehr zehnte Verfilmung von Charlotte Brontes Literaturklassiker. Die Neuauflage ist elegant und üppig in aufwändigen Bildern in Szene gesetzt. Entstanden ist eine detailverliebte Adaption mit Höhen und Tiefen. Mit guten, aber nicht herausragenden Spielleistungen von Wasikowska und Fassbender. Der Filmhöhepunkt ist bloß halbgar inszeniert, kommt viel zu kurz. Dem ganzen Film fehlt eine Nuance Vitalität, eine Prise Innovation, eine Portion Mut.
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