Bombay: Über den Tellerrand geschaut

A Taste Of India – der Untertitel weist den Weg. Seit fünf Jahren versorgt Familie Singh die Wuppertaler mit fantastischer indischer Küche. Wer noch nicht den Weg an die Berliner Straße 105 (ehemaliges „Müllmuseum“) gefunden hat, der sollte dies mal nachholen; oder den Lieferservice beanspruchen: ab 20 Euro Bestellwert werden die indischen Köstlichkeiten auch gebracht.

Wir wählten vor Ort die Vorspeise „Panir Pakora“, in Kichererbsenmehlteig frittierter hausgemachter Hüttenkäse mit drei Dips (3,90); dazu bekamen wir noch getrocknetes Linsenbrot zum Probieren. Die Geschmacksvielfalt empfiehlt unbedingt einen weiteren Besuch, um mal ausschließlich nur die Vorspeisen zu goutieren. Kurkuma, Safran, Kreuzkümmel, Koriander, Kardamom und Fenchel – das Geheimnis indischer Küche liegt natürlich in der Bandbreite der Gewürzkombinationen; auch in unseren Hauptgerichten aus der wechselnden Mittagstisch-Karte kam der geschmackliche Facettenreichtum zutage.

Das „Lamm Bombay“ (8,90) wurde vor allem von einer feinen Ingwer-Knoblauch-Note getragen, das „Chicken Jahlferezi“ (7,90) vereint milde Schärfe mit süßlichen Kokosraspeln. Neben Lamm- und Hühnerfleisch wird im Bombay noch Entenfleisch und Fisch verwertet; zudem gibt es Tandoori-Spezialitäten aus dem Lehmofen, Vegetarisches und weitere indische Feinheiten, alles mit Basmatireis serviert, selbstverständlich. Bombaystisch!

Jörg Degenkolb

restaurantbombay.de

Kommentar hinzufügen

* Pflichtfeld