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Roboter sind die Zukunft. Darüber sind sich etliche Filmemacher einig. Darunter auch Robert Zemeckis („Zurück in die Zukunft“) und Steven Spielberg („A.I. – Künstliche Intelligenz“), die als Produzenten an „Real Steel“ beteiligt sind.
In dem neuen Science-Fiction Abenteuer dominieren Roboter nun auch die Sportwelt und boxen sich spekatulär sich durch die „Real Steel“-Meisterschaft. Im Mittelpunkt der Handlung steht aber vielmehr die Beziehung zwischen dem raubeinigen Ex-Profiboxer Charlie Kenton und seinem Sohn Max.
Charlie ist seit dem Ende seiner Boxerkarriere nämlich als Lebenskünstler unterwegs: Mit Roboter-Wettkämpfen versucht er sich durchs Leben zu schlagen und gerät dabei aufgrund seines oft impulsiven Temperaments in jede Menge Schwierigkeiten. Und als sei das alles nicht schon lästig genug, muss er sich nach dem Tod von dessen Mom nun auch noch um seinen elfjährigen Sohn Max kümmern. Als Charlies neuester Roboter im Ring zerlegt wird und er sich einen neuen zulegen muss, findet der kleine Max auf dem Müll einen alten Sparrings-Roboter, der eigentlich gar nicht zum Kloppen erschaffen wurde. Der begeisterte Max aber ist davon überzeugt, dass sein kleiner Roboter es mit den ganz Großen aufnehmen kann und schickt ihn in den Ring. Mit Charlies Boxkenntnissen und Max’ kühlem Verstand schaffen die beiden es sogar bis in die Roboter-Profi-Liga, wo dann jedoch ein ganz anderer Wind weht …
„Real Steel“ ist mehr als ein futuristischer Walt-Disney-Film: Er erzählt liebevoll vom Aufkeimen einer zarten Vater-Sohn-Roboter-Beziehung und zeigt, wie drei einsame Seelen, in der kalten Welt, von der sie einst fallengelassen wurden, allmählich ihre Würde wiederfinden.
Kim Reichard
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