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New York und Paris haben schon einen. Und seit einigen Wochen auch Düsseldorf. In der NRW-Kapitale eröffnete Anfang September ein adidas SLVR Satellite Store. Der dritte weltweit. Und das ausgerechnet in einer Phase, da die Stadt als Mode-(Messe-)Standort heiß diskutiert wurde – und weiterhin wird. Balsam auf die Seele der mittelgroßen Stadt am Rhein dürfte das sein.
Das Opening wurde dann auch entsprechend zelebriert. Mit Stars, Sternchen und jeder Menge lokalen Bekanntheiten. Modeikone Ela Holscher wagte ebenso einen Blick auf den jüngsten Zugang der landeshauptstädtischen Shopping-Landschaft, der neben Ware aus Herzogenaurach auch die Porsche Design Sport Kollektionen offeriert, wie Kunstsammlerin Julia Stoschek. Das, was sie auf den 250 qm an der Flinger Straße sahen, hatte mit Sportswear im herkömmlichen Sinne nicht mehr viel zu tun.
Vielmehr ließ sich Kreativ Direktor Dirk Schönberger für seine erste Kollektion für adidas SLVR von der Raumfahrt und von futuristischen Visionen inspirieren. Das Ergebnis: perfekt geschnittene, sportliche Stücke, die dem Rhythmus und Lebensstil des 21. Jahrhunderts entsprechen. Bomberjacken mit zahlreichen Reißverschlussdetails finden sich da ebenso wie Jacken mit abnehmbaren Ärmeln, Parkas mit Silbereffekten oder Kleider in weiblicher Sanduhr-Silhouette.
All das ist allerdings nur für einen begrenzten Zeitraum zu haben – hat man sich doch bei der Konzeption des Shops an den sogenannten Guerilla Stores orientiert. Wenn die Verkaufssaison für Herbst und Winter vorbei ist, ist adidas SLVR an dieser Stelle Vergangenheit. Dann entsteht im selben Ladenlokal der erste adidas Neo Store Deutschlands – und das mittelgroße Düsseldorf hat einmal mehr die Nase vorn.
hse
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