Krieg der Götter: Titanisch

Die Götter müssen verrückt sein – nein, wieder ein Mal sind es die Menschen. Genauer gesagt König Hyperion (Mickey Rourke), der bei seiner fanatischen Suche nach einem sagenumwobenen Bogen, selbigen überspannt. Halb Griechenland wird dafür auf den Kopf gestellt, da der Tyrann  sich durch den Fund eine glorreiche Wiederaufersteheung der einst verbannten Titanen erhofft, die ihm bei seinem erbarmungslosen Feldzug gegen den Olymp behilflich sein sollen. Doch Zeus (Luke Evans) wäre nicht Zeus, würde er tatenlos seinem Ende entgegen fiebern. Er entwickelt einen Plan. Er, der als Gott in das Schicksal der Menschheit nicht eingreifen darf, wählt kurzer Hand den sterblichen aber tapferen Krieger mit dem Namen Thesus (Henry Cavill) aus, um Hyperion das Handwerk zu legen. Möge die Schlacht beginnen!

Regisseur Tarsem Singh hat ganz offensichtlich etwas für die Antike übrig. Für den legendären Pepsi-Werbespot war er es, der Pop-Diven wie Britney Spears, Beyoncé Knowles und Pink in ein gewaltiges Kolosseum verfrachtet hat, um sie im knappen Gladiator-Dress „We Will Rock You“ performen zu lassen. Mit „Immortals“ (so der Originaltitel) liefert er ein bildgewaltiges Opus irgendwo zwischen „300“ und „Kampf der Titanen“.

AM

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