Footloose: Tanz in die Vergangenheit

Eine kleine Zeitreise gefällig? Footloose ist den meisten vermutlich bekannt als der erfolgreiche Tanzfilm aus dem Jahr 1984. Da sich Tanzfilme aber auch in der heutigen Zeit großer Beliebtheit erfreuen, wurde der Klassiker neu verfilmt und ins 21. Jahrhundert versetzt.

Die Handlung wurde in den 27 Jahren nur minimal verändert: Fünf Jugendliche verunglücken nach einer Party bei einem Autounfall. Daraufhin wird in der kleinen US-Stadt alles verboten, was man mit einer Feier verbindet: Alkohol, Rockmusik und auch das Tanzen selbst. Drei Jahre später reist der Großstädter Ren in das überschaubare Provinznest und bringt neuen Wind in das eingefahrene System. Dabei erfährt er, dass die jungen Leute heimliche Tanztreffen veranstalten und befindet sich als leidenschaftlicher Tänzer bald mittendrin. Unzufrieden mit der Situation, kämpfen Ren und seine Freunde um eine Gesetzesänderung, die öffentliches Tanzen wieder erlaubt. Während seiner Bemühungen lernt Ren die attraktive und wagemutige Pfarrerstochter Ariel kennen und verfällt ihrem Charme. Ihr fürsorglicher Vater hat allerdings etwas gegen diese Verbindung und auch Ariels Kurzzeit-Freund ist der smarte Großstädter ein Dorn im Auge.

Wozu ein Remake des beliebten Klassikers? Um ihn auch für die neue Generation attraktiv zu machen! Die Geschichte bleibt dabei allerdings die gleiche, und sehr viele Szenen sind dem Original sogar exakt nachempfunden. Neu sind einzig die knappen Outfits, moderne Beats und Tänze wie aus aktuellen Musikvideos. Unbedingt notwendig ist dieses Remake also nicht, denn bis auf eine sehr freizügige Hauptdarstellerin hat der Film nicht viel mehr zu bieten als die damalige Version.

Kim Reichard

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